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Zentrale Technik des Ausweises

Der zentrale Bestandteil des neuen elektronsichen Personalausweises besteht aus dem kontaktlosen Chip – dieser funktioniert nach der RFID Methode, wobei auf einem sogenannten Transponder Daten gelesen und geschrieben werden können.RFID steht für Radio Frequency Identification. Dies geschieht dabei berührungslos und ohne Sichtkontakt – die Reichweite variiert stark und steht in Abhängigkeit zu den geforderten Leistungsmerkmalen. Dennoch kann theoretisch ein RFID-Transponder über Strecken von bis zu über einem Kilometer ausgelesen werden und wahrscheinlich werden diese Werte mit fortschreitender Entwicklung der RFID-Systeme noch gesteigert. Das System und dessen Entwicklung kommen eigentlich aus der Bestrebung in Richtung Abschaffung des klassischen Barcodes.
Viele aus Industrie und Handel erhoffen sich durch den Einsatz dieser Technik erhebliche Kosteneinsparungen. Dennoch, bereits seit Erprobung und erster Einführung warnen Datenschützer vor Missbrauch und allzu viel Transparenz des Käufers oder gar der Bürger.
Zentraler Aspekt der Kritiker ist die Tatsache, dass sich diese RFID-Tags unbemerkt vom Nutzer auslesen lassen; je nach Ausführung schwankt die Reichweite zwischen wenigen Zentimetern und mehr als einem Kilometer. Dies führte in der Vergangenheit schon zu der ein oder anderen öffentlichen Kontroverse bezüglich des „Ausspionierens“ ohne dass es bemerkt werden kann.
